Blauer Portugieser

Herkunft
Möglicherweise gelangte die Traube 1772 von der portugiesischen Stadt Porto in das österreichische Bad Vöslau. Dort wurde sie von Johann von Fries erstmals angebaut.
Von dort verbreitete sich der Portugieser vor allem in die Anbaugebiete Rheinhessen und die Pfalz. Andere Quellen besagen, dass die Rebsorte in Portugal völlig unbekannt ist, statt dessen aber im ganzen Donauraum verbreitet ist, sodass man heute annimmt, dass die Rebe auch ursprünglich aus diesem Bereich entstammt.

Ansprüche an den Boden
Der Blaue Portugieser ist ein sogenannter Allrounder. Er wächst auf fast allen Böden (außer schweren, feuchten und kühlen).
Er kommt mit nährstoffarmen, sandigen Böden genauso zurecht wie mit tiefgründigen Lößlehmböden.

Wein
Der Wein der Rebsorte Portugieser ist meist ein rubinroter Rotwein.
Er zeichnet sich durch eine frische Säure und leichte Fruchtigkeit aus.
Gerne wird er bei uns als Portugieser Weissherbst oder aber auch als Portugieser Rotwein halbtrocken ausgebaut.

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